Kein schöner Land: Radstrecken in Deutschland kennenlernen

18.05.2022 00:00

                    

Abbildung 1 Das neue NCM M3 E-MTB

                                      

Die Sonne scheint wieder warm, Bäume und Blumen blühen auf und der Wintermantel darf endlich in den Schrank verbannt werden. Beste Bedingungen für E-Bike-Fahrer:innen, sich wieder auf die Bikes zu schwingen, um eine Tour durch die wieder erwachende Natur zu machen.               

                                               

Mit einer Radtour wieder in Fahrt kommen

                           

Den Winter endlich hinter uns gelassen, geht es jetzt darum wieder in die Pedale zu treten und die warme Jahreszeit zu genießen. Das Gefühl, durch Kälte und Nässe an die Wohnung gebunden zu sein, ist verschwunden und man möchte sich am liebsten der Sonne entgegenstrecken. Das sehen offenbar viele so, denn Deutschla nd ist das Land der Radfahrenden. Der ADCF verzeichnete 2021 40% mehr einzelne Tagesausflüge zu Rad als noch im Vorjahr. Dies mag auch an der großen Vielfältigkeit des Landes liegen. Praktisch in jeder Himmelsrichtung ist ein Radweg zu finden, der einen einmaligen Blick auf lokale Sehenswürdigkeiten oder die Schönheit der Natur ermöglicht. Also, aufgestiegen und los geht’s.

                        

Hafentour auf dem Elbradweg

                                          

Beginnen wir im Norden. Hamburg als größte Stadt Norddeutschlands hat viel zu bieten: Das emsige Treiben in einem der größten Häfen Europas, ein vielfältiges kulturelles Angebot an Restaurants, Clubs und die Idylle der Außenalster sorgen für Abwechslung. Für das berühmt berüchtigte Hamburger Kopfsteinpflaster ist das wendige NCM Miami mit seinen breitprofilierten Ballonreifen ideal. Der Elbe nach Süden folgend, gelangen wir nach Hitzacker, das mit seinen Elbtal-Auen beeindruckt. Wer die Kultur schätzt, findet in der Hansestadt Haveberg ein wahres Schätzchen: Mit dem St. Marien Dom und der Wald- und Heidenlandschaft Prignitz lässt sich die Ruhe und Gelassenheit des Nordens begreifen.

                    

Weiter flussaufwärts stößt man auf das mittelalterlich anmutende Tangermünde, wo die lokalen Spezialitäten Kuhschwanzbier und Altmärkischer Tiegelbraten angepriesen werden. Weiter geht es in Richtung der Domstadt Magdeburg, die als Hauptstadt Sachsen-Anhalts nur so vor Geschichte historischer Architektur strotzt. Auf den langen ebenen Radwegen entlang der Elbe mit dem Wind im Rücken macht es einfach Spaß zu Fahren. Das NCM T3s oder NCM Milano Plus als perfekter Begleiter auf langen Touren gleiten mühelos durch die von Weinbergen gesäumte Flusslandschaft auf dem Weg Richtung Meißen. Wir empfehlen einen Zwischenstopp bei einer der vielen Vinotheken für eine Kostprobe des lokalen Weins. Als nächstes erreichen wir die Stadt Meißen, wo man die weltbekannte Porzellanmanufaktur bestaunen kann. Das krönende Ziel der Tour ist bald erreicht: Die ehemalige Residenzstadt Dresden glänzt mit der Semperoper, der Frauenkirche und den Brühlschen Terrassen und bietet so einen würdigen Abschluss für die Elbradweg-Tour.

                                       

              

Abbildung 2 Die Elbe-Radwegtour

                                        

Zwischen Idyll und Schwerindustrie – Der Ruhrtalradweg

                 

Ebenso an einem Fluss gelegen bietet der Ruhrtalradweg jedoch eine ganz andere Erfahrung. Die Route beginnt in Winterberg, hier entspringt die Ruhr, der wir über 240 km bis nach Duisburg folgen. Die erste Etappe besteht aus einer Mischung aus Wald- und Schotterwegen, die mit abwechselnden Steigungen und Abfahrten genau das richtige Territorium für das NCM M3 Moscow darstellt. Über malerische Felder, dem noch kleinen Bach Ruhr folgend, erreichen wir zunächst das beschauliche Dorf Assinghausen. Von liebevoll gepflegten Privatgärten bis hin zu öffentlichen Beeten ist hier alles mit Rosen bedeckt. Weiter entlang der Ruhr, die sich langsam von einem Bach in einen Fluss wandelt, erreichen wir die Schwerter Senfmühle. Hier werden noch heute in Handarbeit leckere Senfspezialitäten hergestellt. Seit 1845 ist der Senfbetrieb der einzige seiner Art, der in Westfalen erhalten geblieben ist. Richtung Dortmund erreichen wir den großen Stausee Hengstey, den wir über eine Brücke überqueren.

                                     

Nach dem Naturschutzgebiet Ruhraue folgen wir den Gleisen der Muttentalbahn und erreichen das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall. Man sagt, hier sei die Wiege des Ruhrbergbaus und diese kann man im Besucherbergwerk erkunden. Ebenso spannend ist das Deutsche Bergbaumuseum in Bochum, dessen spiralförmiger Turm einen Ausblick über die ganze Stadt bietet. Nun die Zielgerade Richtung Duisburg: Ein letzter Zwischenstopp in Hattingen, das mit den Fachwerkhäusern seiner historischen Altstadt einen friedlichen Eindruck macht. Dann vorbei an Mülheim an der Ruhr, der Geburtsort Helge Schneiders nach Duisburg. Dort endet der Ruhrtal-Radweg zwischen industriekulturellen Highlights wie dem Aquarius Wassermuseum und der Rheinorange, einer 25 Meter hohen Skulptur, die die Mündung der Ruhr in den Rhein markiert.    

                                                             

              

Abbildung 3 Der Ruhrtalradweg (Quelle: www.radtouren.de)

                                

Lust auf eine Rad-Tour bekommen? Dann wünscht dir dein Leon-Cycle-Team eine gute und sichere Fahrt!

            

       

                 


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